TRAININGSFAHRT INS ENTLEBUCH

Gegenwind im Tal – Feuer in den Beinen

Als Vorbereitung auf die viertägige Pässetour stand eine anspruchsvolle Radtour ins Entlebuch auf dem Programm. Bei heissem Sommerwetter machten wir uns auf den Weg – motiviert, gut gelaunt und mit dem Ziel, Beine, Ausdauer und Durchhaltewillen noch einmal richtig zu trainieren.

Mit rasantem Tempo ging es los Richtung Menznau. Schon auf den ersten Kilometern wurde klar: Heute wird nicht nur gemütlich gerollt, sondern zügig gefahren. In Menznau wartete dann eine wohlverdiente erste Stärkung auf uns. Feine Nuss- und Mandelgipfel sowie ein guter Kaffee sorgten dafür, dass die Energiereserven wieder aufgefüllt wurden und alle gestärkt in den nächsten Abschnitt starten konnten.

Nach der kurzen Pause traten wir wieder kräftig in die Pedalen. Der Weg führte weiter, und spätestens am Steinhuserberg wurden wir richtig gefordert. Die Hitze, die Steigung und das flotte Tempo verlangten einiges ab. Schweissperlen gehörten genauso dazu wie der Wille, dranzubleiben und den Berg mit eigener Kraft zu bezwingen.

Die Anstrengung wurde jedoch reichlich belohnt: Nach dem Aufstieg folgte eine rasante Abfahrt, die für frischen Fahrtwind und breite Velofreude sorgte. In Holzwäge auf 1080 m ü. M. legten wir die Mittagspause ein. Bei feinen Spaghetti konnten wir unsere Kohlenhydratspeicher wieder auffüllen – genau das Richtige für eine Trainingsfahrt, bei der noch einige Kilometer und Höhenmeter bevorstanden.

Gut verpflegt nahmen wir den nächsten Teil der Tour in Angriff. Weiter ging es Richtung Doppleschwand und Entlebuch, bevor die Rengg auf uns wartete. Beim Aufstieg brannten dem einten oder anderen bereits die Beine – ein deutliches Zeichen dafür, dass diese Fahrt ihrem Namen als Trainingsfahrt alle Ehre machte. Doch auch dieser Abschnitt wurde gemeistert, Tritt für Tritt.

Oben angekommen wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht und anschliessend mit einer Panoramaabfahrt belohnt. Wir fuhren Richtung Werthenstein, bekannt durch das Kloster Werthenstein welches auf einem Felsen über der Kleinen Emme liegt. Zurück führte die Route über Grosswangen und Wauwil nach Brittnau.

Die Trainingsfahrt hatte alles geboten, Tempo, Steigungen, Hitze, Abfahrten, gute Verpflegung und eine starke Portion Kameradschaft.