Sep. 16 2025
3TÄGIGE S’PÄSSETOUR
Mit dem Rennrad vom 12. – 14. September 2025 durch malerische Landschaften und unvergessliche Erlebnisse, Region französischer Jura.
In den frühen Freitagmorgen Stunden bestiegen wird den Tschannen Car, der uns samt Ausrüstung und guter Laune sicher nach Champagne VD brachte, wo unsere dreitägige Rennradtour startete. Der erste Anstieg auf den Col de l’Aiguillon wurde mit vereinter Kraft bewältigt. Führte die Tour durch Hügellandschaften, vorbei und durch eindrucksstarke Tannenwälder und durch kleine, charaktervolle Dörfer, die vom Charme der Region zeugen, bis zu unserem ersten Ziel im Hotel le Lac im idyllisch gelegenen Malbuisson in Frankreich. Das Dorf wirkt wie aus der Zeit gefallen – hier ticken die Uhren langsamer, und man spürte die Ruhe, die sich über die Landschaft legt. Bei gutem Essen und vielen gemeinsamen Lachern liessen wir den Tag ausklingen.
Am zweiten Tag, die Herausforderung bleibt, Höhenmeter und Kilometer summieren sich, Schweisstropfen rollen, aber das Gefühl von Freiheit und Teamgeist ist der schönste Lohn. Immer wieder bieten sich neue atemberaubende Ausblicke, besonders erwähnenswert führte uns die heutige Tour zum Ursprung, wo der Fluss Doubs entspringt, im nördlichen Dreieck von des Haut-Doubs. Der Doubs ist ein französisch-schweizerischer Fluss, der grösste Nebenfluss der Saône, zudem überquerten wir doch immer wieder die französische Grenze, vorbei an verlassenen und unbewachten Zollhäusern. Unsere zweite Etappe endete mitten im Regionalen Naturpark Haut-Jura, im Hotel de l’Abbaye an aussergewöhnlicher, malerischer Lage direkt am See.
Auch hier wurden wir herzlich aufgenommen und verwöhnt mit einem feinem Mehrgangmenü, dazu durfte ein feiner Tropfen nicht fehlen. Die Gespräche drehten sich um die schönsten Streckenabschnitte, welche auch durch das Naturschutzgebiet führte, sowie mit der beeindruckenden Landschaft – über kleine Lapsus wurde gelacht, denn gerade diese kleinen Missgeschicke brachte Leichtigkeit, bei fordernden langen Anstiegen mit dem Rennrad.
Der dritte Tag, nach einem reichhaltigen Morgenbuffet und schon etwas müden Beinen von den letzten zwei Tagen, konnte uns nichts davon abhalten mit den Rennrädern loszurollen. Das Abendteuer am letzten Tag ruft. Anspruchsvolle Anstiege die sich durch die Landschaft schlängelt. Jeder Höhenmeter verlangte volle Konzentration und Ausdauer, während die Beine schwerer wurden. Führte die Tour durch St. Claude Stadt in Frankreich Richtung Schweiz bis nach Le Pont. Doch das Ziel ist jede Mühe wert: jeweils oben angekommen, neben traumhaften Aussichten, weitere Highlights: auf seidenweichem Asphalt gleitet das Rennrad nahezu lautlos talwärts, Geschwindigkeit, Eleganz und das Spiel mit den Kurven und der Fahrtwind zauberte ein Lächeln ins Gesicht.
Ein besonderer Dank gebührt unseren zwei Vereinsmitgliedern Andreas und Kurt. Mit viel Herzblut und Engagement haben sie die unvergesslichen Tagestouren und stielvollen Unterkünfte organisiert, inklusiv Verpfle-
gung während den Touren. Nicht zu vergessen auch ein grosses Dankeschön an unseren Carchauffeur Jerry vom Tschannen
AG. Begleitete er uns während des gesamten Weekends mit grossem Einsatz. Ob es um das Be- und Entladen von Gepäck oder Räder ging oder sonstige spontane Hilfestellung unterwegs. War er ein verlässlicher Partner im Hintergrund.
Nach drei intensiven Tagen kehrten wir müde, aber glücklich und reich an Erinnerungen zurück nach Zofingen. Im Gepäck nicht nur zahllose Kilometer und Höhenmeter, sondern auch geteilte Erlebnisse und etwas Besonderes erlebt zu haben. Unsere Reise geprägt von Natur, Teamgeist, sportlichen Erlebnissen, Genuss und viel Freude.









Aug. 24 2026
ALPENFEELING 20.-23.AUGUST 2026
Regen, Sonne und grosse Alpenmomente im Südtirol.
Wir unternahmen eine eindrückliche Pässetour durch die Alpen. Auf dem Programm standen bekannte und anspruchsvolle Übergänge wie der Flüelapass, Reschenpass, Gampenpass und Mendelspass das Penserjoch und der Jaufenpass und als Höhepunkt das Timmelsjoch.
Die ersten beiden Tage: Regen und angepasste Pläne
Bereits zu Beginn zeigte sich das Wetter von seiner schwierigen Seite. Am Flüelapass wurden wir von Regen begleitet. Die nassen Strassen, die kühlen Temperaturen und die eingeschränkte Sicht machten die Etappe anspruchsvoll. Trotz guter Vorbereitung konnte der ursprüngliche Tourenplan an den ersten beiden Tagen nicht vollständig umgesetzt werden. Sicherheit stand jederzeit im Vordergrund. Einzelne Touren wurden verkürzt oder ausgelassen. Schlechtes Wetter? Nicht mit uns – unsere gute Stimmung blieb bestehen! Spazierten wir durch Bozen – ganz nach dem Motto: Wenn die Fahrradreifen nicht rollen – werden unsere Schuhsohlen ordentlich in Anspruch genommen.
Der dritte Tag: Sonnenschein am Penserjoch und Jaufenpass
Am dritten Tag zeigte sich endlich die Sonne – und mit ihr die beeindruckende Südtiroler Passlandschaft. Tschannen Car, unser Begleitfahrzeug, fuhr uns von unserer Unterkunft in Bozen bis nach Sarnthein da hiess es – ab auf die Räder. Über die Alpenübergänge mit den langen und gleichmässigen Anstiegen vom Penserjoch und den Jaufenpass führte unsere Route bis nach St. Leonhard in Passeier, wo unser Gepäck schon im Hotel wartete.
Der vierte Tag: Das Highlight Timmelsjoch
Am vierten Tag das grosse Highlight unserer Pässetour. Der berühmte, spektakuläre Hochalpenpass mit eindrucksstarken Serpentinen Timmelsjoch 2474 Meter ü. Meer, der das italienischen Passeiertal mit dem österreichischen Ötztal verbindet. Von St. Leonhard gings auf den Rädern los über den Alpenpass Timmelsjoch bis nach Sölden. Nach Anstrengungen, sehr vielen Höhenmetern, beeindruckenden Bergkulissen, brennenden Beinen oben angekommen ein Highlight – ein emotionaler Höhepunkt.
Fazit
Unsere Pässetour war geprägt von wechselhaften Bedingungen, sportlichen Herausforderungen und starkem Zusammenhalt. Auch wenn an den ersten beiden Tagen wegen heftigen Regens nicht alle geplanten Touren gefahren werden konnten, wurde die Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis. Spätestens mit den sonnigen Etappen über das Penserjoch, den Jaufenpass und dem krönenden Abschluss am Timmelsjoch war klar: Unvergessliche Momente und Augenblicke!!!
Vielen Dank an Tschannen Car Zofingen für die professionellen, Reisebegleitung, Shuttle-Service und die sichere Unterstützung unterwegs.
Ein besonderes Dankeschön geht an den Organisator:
Andreas Reinstadler, Präsident vom RVB
und den Mithelfer/innen: Barbara Haas und Kurt Hofmann
By Silvia • Allgemein, Meisterschaft, Paessetour, RAD 1