Sep. 3 2024
sPässetour 2024
Gedanken zur Spässetour
Am Freitag in der Früh wird der RVB in der Industrie von einem netten, hilfsbereiten Menschen empfangen: „Aufi esch mi Name“. Es ist unser Chauffeur. Ein Franzose mit Elsässer Dialekt. Ein stets geselliges Mitglied stellte schon bald fest, dass sein rundes Gesicht und der graue Schnauz eine Ähnlichkeit mit Papa Moll hat. Und schon fuhr Papa Moll los in die französische Schweiz nach Martigny auf den Col de la Forcla. Papa Moll organisierte alles zum Besten. Velo Ausladen, auf den Emmosson fahren, ins Hotel fahren, Gepäck ausladen, Velo einladen, Mittagessen in Verbier organisieren – alles in einer Leichtigkeit, nichts war ihm zu viel. Beim Einladen des Gepäcks am letzten Tag hat einer seine Tasche beim Ausgang hingestellt und war entsetzt, dass der gut bezahlte Chauffeur diese nicht zum Bus getragen hat. Ein Beispiel, warum es dazu kam, dass die Stimme für einen Bericht schweigt. Geschrieben wird im Chat – ellenlang, beleidigend und viele ehrenhafte, langjährige Mitglieder werden verunglimpft. Nun ruht auch diese Stimme.
Zwei Gesichter
der hilfsbereite, gut gelaunte Chauffeur
das unverständliche, eigenwillige Mitglied
Ein anderes Mitglied gestaltet leidenschaftlich Biketouren und Velotouren. Reist mehr als einmal ins Unterwallis, um allen 3 Stärkeklassen die allerschönste Spässetour anzubieten. Die schönsten Pässe im Rhoneknie stehen bereit.
Am Freitag bei sonnigem Wetter den Col de la Forglaz hinunter und hoch hinauf zum Emosson dem zweitgrössten Stausee der Schweiz. Nach gefüllten Mäuler wieder hinunter nach Martigny, die Starken fahren dann noch um den Bonnehomme, hoch auf den Col Champex, hinunter und auf der Hauptachse nach Martigny. Bevor man zum Hotel geht, werden in der wunderschönen Kleinstadt die trockenen Kehlen gefeuchtet. Der Hunger wird im Hotel gestillt. Oder nicht gestillt. Die Menge ist eher für eine Gruppe Nonnen bestimmt.
Vorbei mit dem sonnigen, sehr warmen Tag erwartet uns ein regnerisches kaltes Abenteuer. Die Starken fahren in Vetroz hoch zum Derborence, wieder hinunter über den Col de Lein zurück ins Hotel.
Auch am letzten Tag ist warm anziehen gefragt. Immerhin, besser als erwartet, ging es hoch zum Croix Coeur und dann hinunter nach Verbier zum geselligen Mittagessen. Und am Abend verabschiedet uns wohlbehalten unser Pappa Moll. Adieu Aufi.
Schön war’s
Nun verstummt auch diese Stimme wieder……










IRONBIKE
Sep. 16 2025
3TÄGIGE S’PÄSSETOUR
Mit dem Rennrad vom 12. – 14. September 2025 durch malerische Landschaften und unvergessliche Erlebnisse, Region französischer Jura.
In den frühen Freitagmorgen Stunden bestiegen wird den Tschannen Car, der uns samt Ausrüstung und guter Laune sicher nach Champagne VD brachte, wo unsere dreitägige Rennradtour startete. Der erste Anstieg auf den Col de l’Aiguillon wurde mit vereinter Kraft bewältigt. Führte die Tour durch Hügellandschaften, vorbei und durch eindrucksstarke Tannenwälder und durch kleine, charaktervolle Dörfer, die vom Charme der Region zeugen, bis zu unserem ersten Ziel im Hotel le Lac im idyllisch gelegenen Malbuisson in Frankreich. Das Dorf wirkt wie aus der Zeit gefallen – hier ticken die Uhren langsamer, und man spürte die Ruhe, die sich über die Landschaft legt. Bei gutem Essen und vielen gemeinsamen Lachern liessen wir den Tag ausklingen.
Am zweiten Tag, die Herausforderung bleibt, Höhenmeter und Kilometer summieren sich, Schweisstropfen rollen, aber das Gefühl von Freiheit und Teamgeist ist der schönste Lohn. Immer wieder bieten sich neue atemberaubende Ausblicke, besonders erwähnenswert führte uns die heutige Tour zum Ursprung, wo der Fluss Doubs entspringt, im nördlichen Dreieck von des Haut-Doubs. Der Doubs ist ein französisch-schweizerischer Fluss, der grösste Nebenfluss der Saône, zudem überquerten wir doch immer wieder die französische Grenze, vorbei an verlassenen und unbewachten Zollhäusern. Unsere zweite Etappe endete mitten im Regionalen Naturpark Haut-Jura, im Hotel de l’Abbaye an aussergewöhnlicher, malerischer Lage direkt am See.
Auch hier wurden wir herzlich aufgenommen und verwöhnt mit einem feinem Mehrgangmenü, dazu durfte ein feiner Tropfen nicht fehlen. Die Gespräche drehten sich um die schönsten Streckenabschnitte, welche auch durch das Naturschutzgebiet führte, sowie mit der beeindruckenden Landschaft – über kleine Lapsus wurde gelacht, denn gerade diese kleinen Missgeschicke brachte Leichtigkeit, bei fordernden langen Anstiegen mit dem Rennrad.
Der dritte Tag, nach einem reichhaltigen Morgenbuffet und schon etwas müden Beinen von den letzten zwei Tagen, konnte uns nichts davon abhalten mit den Rennrädern loszurollen. Das Abendteuer am letzten Tag ruft. Anspruchsvolle Anstiege die sich durch die Landschaft schlängelt. Jeder Höhenmeter verlangte volle Konzentration und Ausdauer, während die Beine schwerer wurden. Führte die Tour durch St. Claude Stadt in Frankreich Richtung Schweiz bis nach Le Pont. Doch das Ziel ist jede Mühe wert: jeweils oben angekommen, neben traumhaften Aussichten, weitere Highlights: auf seidenweichem Asphalt gleitet das Rennrad nahezu lautlos talwärts, Geschwindigkeit, Eleganz und das Spiel mit den Kurven und der Fahrtwind zauberte ein Lächeln ins Gesicht.
Ein besonderer Dank gebührt unseren zwei Vereinsmitgliedern Andreas und Kurt. Mit viel Herzblut und Engagement haben sie die unvergesslichen Tagestouren und stielvollen Unterkünfte organisiert, inklusiv Verpfle-
gung während den Touren. Nicht zu vergessen auch ein grosses Dankeschön an unseren Carchauffeur Jerry vom Tschannen
AG. Begleitete er uns während des gesamten Weekends mit grossem Einsatz. Ob es um das Be- und Entladen von Gepäck oder Räder ging oder sonstige spontane Hilfestellung unterwegs. War er ein verlässlicher Partner im Hintergrund.
Nach drei intensiven Tagen kehrten wir müde, aber glücklich und reich an Erinnerungen zurück nach Zofingen. Im Gepäck nicht nur zahllose Kilometer und Höhenmeter, sondern auch geteilte Erlebnisse und etwas Besonderes erlebt zu haben. Unsere Reise geprägt von Natur, Teamgeist, sportlichen Erlebnissen, Genuss und viel Freude.
By Silvia • Meisterschaft, Paessetour, RAD 0