Aug. 10 2026
TRAININGSFAHRT INS ENTLEBUCH
Gegenwind im Tal – Feuer in den Beinen
Als Vorbereitung auf die viertägige Pässetour stand eine anspruchsvolle Radtour ins Entlebuch auf dem Programm. Bei heissem Sommerwetter machten wir uns auf den Weg – motiviert, gut gelaunt und mit dem Ziel, Beine, Ausdauer und Durchhaltewillen noch einmal richtig zu trainieren.
Mit rasantem Tempo ging es los Richtung Menznau. Schon auf den ersten Kilometern wurde klar: Heute wird nicht nur gemütlich gerollt, sondern zügig gefahren. In Menznau wartete dann eine wohlverdiente erste Stärkung auf uns. Feine Nuss- und Mandelgipfel sowie ein guter Kaffee sorgten dafür, dass die Energiereserven wieder aufgefüllt wurden und alle gestärkt in den nächsten Abschnitt starten konnten.
Nach der kurzen Pause traten wir wieder kräftig in die Pedalen. Der Weg führte weiter, und spätestens am Steinhuserberg wurden wir richtig gefordert. Die Hitze, die Steigung und das flotte Tempo verlangten einiges ab. Schweissperlen gehörten genauso dazu wie der Wille, dranzubleiben und den Berg mit eigener Kraft zu bezwingen.
Die Anstrengung wurde jedoch reichlich belohnt: Nach dem Aufstieg folgte eine rasante Abfahrt, die für frischen Fahrtwind und breite Velofreude sorgte. In Holzwäge auf 1080 m ü. M. legten wir die Mittagspause ein. Bei feinen Spaghetti konnten wir unsere Kohlenhydratspeicher wieder auffüllen – genau das Richtige für eine Trainingsfahrt, bei der noch einige Kilometer und Höhenmeter bevorstanden.
Gut verpflegt nahmen wir den nächsten Teil der Tour in Angriff. Weiter ging es Richtung Doppleschwand und Entlebuch, bevor die Rengg auf uns wartete. Beim Aufstieg brannten dem einten oder anderen bereits die Beine – ein deutliches Zeichen dafür, dass diese Fahrt ihrem Namen als Trainingsfahrt alle Ehre machte. Doch auch dieser Abschnitt wurde gemeistert, Tritt für Tritt.
Oben angekommen wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht und anschliessend mit einer Panoramaabfahrt belohnt. Wir fuhren Richtung Werthenstein, bekannt durch das Kloster Werthenstein welches auf einem Felsen über der Kleinen Emme liegt. Zurück führte die Route über Grosswangen und Wauwil nach Brittnau.
Die Trainingsfahrt hatte alles geboten, Tempo, Steigungen, Hitze, Abfahrten, gute Verpflegung und eine starke Portion Kameradschaft.


Aug. 24 2026
ALPENFEELING 20.-23.AUGUST 2026
Regen, Sonne und grosse Alpenmomente im Südtirol.
Wir unternahmen eine eindrückliche Pässetour durch die Alpen. Auf dem Programm standen bekannte und anspruchsvolle Übergänge wie der Flüelapass, Reschenpass, Gampenpass und Mendelspass das Penserjoch und der Jaufenpass und als Höhepunkt das Timmelsjoch.
Die ersten beiden Tage: Regen und angepasste Pläne
Bereits zu Beginn zeigte sich das Wetter von seiner schwierigen Seite. Am Flüelapass wurden wir von Regen begleitet. Die nassen Strassen, die kühlen Temperaturen und die eingeschränkte Sicht machten die Etappe anspruchsvoll. Trotz guter Vorbereitung konnte der ursprüngliche Tourenplan an den ersten beiden Tagen nicht vollständig umgesetzt werden. Sicherheit stand jederzeit im Vordergrund. Einzelne Touren wurden verkürzt oder ausgelassen. Schlechtes Wetter? Nicht mit uns – unsere gute Stimmung blieb bestehen! Spazierten wir durch Bozen – ganz nach dem Motto: Wenn die Fahrradreifen nicht rollen – werden unsere Schuhsohlen ordentlich in Anspruch genommen.
Der dritte Tag: Sonnenschein am Penserjoch und Jaufenpass
Am dritten Tag zeigte sich endlich die Sonne – und mit ihr die beeindruckende Südtiroler Passlandschaft. Tschannen Car, unser Begleitfahrzeug, fuhr uns von unserer Unterkunft in Bozen bis nach Sarnthein da hiess es – ab auf die Räder. Über die Alpenübergänge mit den langen und gleichmässigen Anstiegen vom Penserjoch und den Jaufenpass führte unsere Route bis nach St. Leonhard in Passeier, wo unser Gepäck schon im Hotel wartete.
Der vierte Tag: Das Highlight Timmelsjoch
Am vierten Tag das grosse Highlight unserer Pässetour. Der berühmte, spektakuläre Hochalpenpass mit eindrucksstarken Serpentinen Timmelsjoch 2474 Meter ü. Meer, der das italienischen Passeiertal mit dem österreichischen Ötztal verbindet. Von St. Leonhard gings auf den Rädern los über den Alpenpass Timmelsjoch bis nach Sölden. Nach Anstrengungen, sehr vielen Höhenmetern, beeindruckenden Bergkulissen, brennenden Beinen oben angekommen ein Highlight – ein emotionaler Höhepunkt.
Fazit
Unsere Pässetour war geprägt von wechselhaften Bedingungen, sportlichen Herausforderungen und starkem Zusammenhalt. Auch wenn an den ersten beiden Tagen wegen heftigen Regens nicht alle geplanten Touren gefahren werden konnten, wurde die Reise zu einem ganz besonderen Erlebnis. Spätestens mit den sonnigen Etappen über das Penserjoch, den Jaufenpass und dem krönenden Abschluss am Timmelsjoch war klar: Unvergessliche Momente und Augenblicke!!!
Vielen Dank an Tschannen Car Zofingen für die professionellen, Reisebegleitung, Shuttle-Service und die sichere Unterstützung unterwegs.
Ein besonderes Dankeschön geht an den Organisator:
Andreas Reinstadler, Präsident vom RVB
und den Mithelfer/innen: Barbara Haas und Kurt Hofmann
By Silvia • Allgemein, Meisterschaft, Paessetour, RAD 1