Schneeschuhwanderung auf den Hagelstock (UR, 2181 m ü. M.)
Im Radfahren sind wir routiniert. Die meisten jedenfalls. Und von Velos verstehen wir auch einiges. Für den Asphalt sind wir also bestens gerüstet.
Im Schnee sieht das etwas anders aus, wie sich am Samstag, 28. Februar, zeigt. Eine kleine Gruppe des Vereins macht sich frühmorgens auf den Weg nach Riemenstalden, wo wir uns als Willkommensgruss erst einmal 50 Minuten beim Bähnli gedulden dürfen. Die beinahe steinzeitlich anmutenden Freiluftgondeln fassen maximal fünf Personen. Und obwohl wir früh dran sind, haben exakt 53 Skitourengänger die Nase vorn. Zum Glück hat Mani genügend Kaffee dabei.
Endlich oben auf dem Chäppeliberg angekommen, stellen einige fest, dass ihre Schneeschuhe offenbar Standschäden aufweisen – drei Riemen geben den Geist
auf, ein Schuh lässt sich schlicht nicht befestigen. Andere wiederum verlieren gefühlt die halben Skistöcke. Doch schnell wird getauscht, improvisiert und herzlich gelacht – wir sind schliesslich RVB. Das Stapfen kann also vielversprechend beginnen.
Das Panorama lässt Wartezeit und Improvisationen rasch vergessen. Eine imposante Bergwelt öffnete sich vor uns. Der Weg führt zunächst sanft Richtung Spilauersee. Die Stille der Ebene wird nur vom Knirschen des Schnees und vereinzelten Stimmen durchbrochen (wir sind nicht die einzigen). In den Steilhängen kommen wir dann voll auf unsere Kosten: Der Puls steigt, der Schweiss fliesst – was auch den frühlingshaften Temperaturen zu verdanken ist. Gemeinsam mit anderen Bergbegeisterten ziehen wir unsere Spur bis zum Gipfel und werden mit einer atemberaubenden 360°-Aussicht belohnt. Zeit zum Gratulieren – und natürlich für einen wohlverdienten Gipfelschnaps.
Bergab nehmen Tempo und Übermut zu, ebenso die leise Kritik an der Bequemlichkeit mancher Schneeschuhe – besonders, wenn es zwei Linke sind… Umso grösser ist die Freude, als wir nach gut vier Stunden die Lidernenhütte SAC erreichen. Kalte Getränke warten auf uns – und ein heiterer Rückblick auf einen Wandertag mit Charakter.
Fazit: Der etwas harte Schnee und die Rushhour am Bähnli wurden mehr als wettgemacht durch Sonne, grandiose Bergkulisse, sportliche Würze und ganz viel Spass am gemeinsamen Erlebnis. Und wer weiss: vielleicht erlebt der Event im nächsten Jahr eine Neuauflage…
Silvia Wyssmann macht’s schon wieder! Unsere Meisterin 2025 verteidigt ihren Titel aus dem Vorjahr mit Stil, Können und einer ordentlichen Portion Charme.
zweimal Meisterin, einmalig gut! Titel verteidigt, Mitglieder begeistert, Feier gelungen. So sieht wahre Meisterklasse aus. Herzliche Gratulation, liebe Silvia
Abdankungsfeier: Mi. 14.Juni 2023, 16.00Uhr Friedhof Bergli/Heitern in 4800-Zofingen
Walter Gilbert 07.03.1950 – 13.05.2023
Mitglied: 1993 – 2023
Aktuar: 1995 – 2000
Kranksheitsbedingt haben wir unseren Walter in den letzten Jahren nicht mehr oft zu Gesicht bekommen und die jüngeren Mitglieder kennen Walter höchstens noch bei Einsätzen am Ironbike, wo er seit Beginn zusammen mit Hans Betschart und Bruno Nyfeler als kongeniales Trio für das Ausstecken und den Betrieb der Rennvelostrecke verantwortlich war. Walter war 1995 ebenfalls im Gründungskomitee, das 1996 den Ironbike aus der Taufe hob. Von 1995 – 2000 hatte Walter das Amt des Aktuars inne.
Walter, DU warst ein ruhiger und bescheidener Teamplayer. Mögest DU im Himmel gebührend von deinen alten Clubkollegen empfangen werden.
29. Anlass/2018: m
ChampionsWalk and ChampionsDinner
Sa.27.10.2018
Organisation: Champion2018
Teilnehmer: 15
Ist es ein Lächeln? Ist es ein Missgeschick, das dem 3-fachen Meister 2018/17/16 über die Lippen huscht!
Wer Ihn NICHT kennt könnte es fast meinen!
HERZLICHE GRATULATION MARCEL, Souveräne Leistung und wunderbares ChampionsDinner!!!
#TripleChampion; #RiiS; #IceMan; #ChampionsBeer
Unsere diesjährige Pässetour findet im Gebiet Venetien statt.
Wir übernachten die ganze Zeit im Hotel Alpenrose in Alleghe, südwestlich von Cortina d’Ampezzo in den italienischen Dolomiten. Ganz genau im Dolomitental Cordevole südlich der Marmolata. Das 1’200 Seelendorf liegt am Lago Alleghe.
Der See entstand am 11. Januar 1771 durch einen Erdrutsch am nahe gelegenen Monte Forca (2’356 m). Er begrub die Ortschaften Marin, Riete und Fusine unter sich, wobei das heruntergebrochene Geröll den Wasserlauf aufstaute, der innerhalb nur weniger Tage eine Tiefe von 18 Metern und eine Länge von 1500 m erreichte. Dabei wurden weitere Orte (Sommariva, Torre, Costa und Peron) überflutet. Der etwas höher gelegene Ort Alleghe (heute namensgebend für die Gemeinde) blieb verschont.
Von diesem Ort aus können wir die Pässe Richtung Friaul überqueren und haben somit die Gelegenheit gegenüber der Pässetour 2015 (Wolkenstein) die südlichere Gegend kennen zu lernen.
Wir reisen mit einem comfortablen TopClass-30-Plätzer-Reisecar mit Klimaanlage, WC, Kaffebar, Kühlschrank, DVD usw. und mit Veloanhänger.
Platz genug, dass auch Teilnehmer, die Wandern oder Mountainbiken vorziehen gerne willkommen sind. Ist das nicht ein Angebot! (kofeli)
Königsetappe: Passo di Giau/Falzarego/Valparola/Campolongo Region: Venezien / Provinz: Belluno
Nach einer kurzen Anfahrt nach Selva di Cadore überqueren wir den
lieblichen, hochalpinen Passo die Giau. Der 2’236 m hohe Gebirgspass in
der Provinz Belluno zählt zu schönsten Pässen in den Dolomiten. Auf der Passhöhe bietet sich ein mehr als grandioser Ausblick. Richtung Westen überblickt man die Marmolada mit Gletscher und Sellagruppe. Ein wunderbarer Panoramablick bis zu den drei Zinnen.
Der zweite Pass, Falzarego, ist der erweiterte Teil der Sellarunde der östlichste Hochpunkt der Grossen Dolomitenstrasse und verbindet die Orte Andraz und Cortina d’Ampezo.
Im Norden wird die Passhöhe von den Felstürmen der Kleinen Lagazuoi um über 600 m überragt, dessen Felswände im Ersten Weltkrieg Schauplatz
des Gebirgskriegs zwischen Österreich und Italien waren. Auf der Passhöhe
befindet sich das Denkmal. Wer nun links abzweigt fährt 25 km hinunter über Andraz nach Hause. Das will wohl keiner, es sei denn das Wetter will uns schlecht.
Über das Valparolajoch führt die Reise, in grandioser Landschaft, weiter zum Passo di Campolongo. Ein unspektakulärer Pass, der leicht zu bewältigen ist. Diesmal von Corvara nach Arabba. Die VIVA-Gruppe hat diesen Pass im 2015 von der anderen Seite her bewältigt. Und schon können die letzten 10 Kilometer hinunter nach Alleghe in Angriff genommen werden.
März 1 2026
GIPFELERLEBNIS MIT REIZ
Schneeschuhwanderung auf den Hagelstock (UR, 2181 m ü. M.)
Im Radfahren sind wir routiniert. Die meisten jedenfalls. Und von Velos verstehen wir auch einiges. Für den Asphalt sind wir also bestens gerüstet.
Im Schnee sieht das etwas anders aus, wie sich am Samstag, 28. Februar, zeigt. Eine kleine Gruppe des Vereins macht sich frühmorgens auf den Weg nach Riemenstalden, wo wir uns als Willkommensgruss erst einmal 50 Minuten beim Bähnli gedulden dürfen. Die beinahe steinzeitlich anmutenden Freiluftgondeln fassen maximal fünf Personen. Und obwohl wir früh dran sind, haben exakt 53 Skitourengänger die Nase vorn. Zum Glück hat Mani genügend Kaffee dabei.
Endlich oben auf dem Chäppeliberg angekommen, stellen einige fest, dass ihre Schneeschuhe offenbar Standschäden aufweisen – drei Riemen geben den Geist
auf, ein Schuh lässt sich schlicht nicht befestigen. Andere wiederum verlieren gefühlt die halben Skistöcke. Doch schnell wird getauscht, improvisiert und herzlich gelacht – wir sind schliesslich RVB. Das Stapfen kann also vielversprechend beginnen.
Das Panorama lässt Wartezeit und Improvisationen rasch vergessen. Eine imposante Bergwelt öffnete sich vor uns. Der Weg führt zunächst sanft Richtung Spilauersee. Die Stille der Ebene wird nur vom Knirschen des Schnees und vereinzelten Stimmen durchbrochen (wir sind nicht die einzigen). In den Steilhängen kommen wir dann voll auf unsere Kosten: Der Puls steigt, der Schweiss fliesst – was auch den frühlingshaften Temperaturen zu verdanken ist. Gemeinsam mit anderen Bergbegeisterten ziehen wir unsere Spur bis zum Gipfel und werden mit einer atemberaubenden 360°-Aussicht belohnt. Zeit zum Gratulieren – und natürlich für einen wohlverdienten Gipfelschnaps.
Bergab nehmen Tempo und Übermut zu, ebenso die leise Kritik an der Bequemlichkeit mancher Schneeschuhe – besonders, wenn es zwei Linke sind… Umso grösser ist die Freude, als wir nach gut vier Stunden die Lidernenhütte SAC erreichen. Kalte Getränke warten auf uns – und ein heiterer Rückblick auf einen Wandertag mit Charakter.
Fazit: Der etwas harte Schnee und die Rushhour am Bähnli wurden mehr als wettgemacht durch Sonne, grandiose Bergkulisse, sportliche Würze und ganz viel Spass am gemeinsamen Erlebnis. Und wer weiss: vielleicht erlebt der Event im nächsten Jahr eine Neuauflage…
Bericht: Barbara Haas
By Silvia • Allgemein 0