Unsere erlebnisreiche MTB-Tagestour begann am Morgen bei kühlen Temperaturen und etwas Nebel. Im Laufe des Tages kämpfte sich die Sonne durch die Wolken.
Wir folgten dem Verlauf der Luthern, der in der Nähe des Dorfes Luthern entspringt und schliesslich bei der Gemeinde Willisau in die Wigger mündet. Bereits zu Beginn der Tour begeisterte uns die abwechslungsreiche Landschaft: Sanfte Hügel wechselten sich mit saftigen Wiesen ab, Wälder säumten unseren Weg, und immer wieder boten sich wunderschöne Ausblicke ins Luzerner Hinterland.
Unsere MTB-Strecke hielt einige Herausforderungen bereit. Es galt, steile Anstiege zu meistern, die uns ordentlich ins Schwitzen brachten, und auf abwechslungsreichen, teils auch flowigen Trails unsere Fahrtechnik unter Beweis stellte. Die Route führte uns über idyllische Wiesen, durch kleine Weiler und über naturbelassene Feldstrassen.
Nach einigen Kilometern erreichten wir unseren ersten Höhepunkt: eine gemütliche Apéro-Pause bei St. Joder. Hier stärkten wir uns mit feinem Käse, frischem Brot und einem kühlen Getränk. Gab uns dies neue Energie für die folgenden Kilometer.
Frisch gestärkt setzten wir unsere Fahrt fort und erreichten bald das Sagali Rohrmatt bei Willisau. Dort wartete ein leckeres Mittagessen auf uns – eine willkommene Stärkung nach den ersten anspruchsvollen Abschnitten des Tages.
Nach dem Mittagessen stand eine besonders steile und anspruchsvolle Passage auf dem Programm. Dank unserer Stärkung und der guten Stimmung in der Gruppe meisterten wir auch diesen Abschnitt problemlos. Danach fuhren wir weiter in Richtung Willisau, genossen die Abfahrten und liessen den Tag entspannt ausklingen, indem wir der Wigger entlang nach Hause radelten.
März 1 2026
GIPFELERLEBNIS MIT REIZ
Schneeschuhwanderung auf den Hagelstock (UR, 2181 m ü. M.)
Im Radfahren sind wir routiniert. Die meisten jedenfalls. Und von Velos verstehen wir auch einiges. Für den Asphalt sind wir also bestens gerüstet.
Im Schnee sieht das etwas anders aus, wie sich am Samstag, 28. Februar, zeigt. Eine kleine Gruppe des Vereins macht sich frühmorgens auf den Weg nach Riemenstalden, wo wir uns als Willkommensgruss erst einmal 50 Minuten beim Bähnli gedulden dürfen. Die beinahe steinzeitlich anmutenden Freiluftgondeln fassen maximal fünf Personen. Und obwohl wir früh dran sind, haben exakt 53 Skitourengänger die Nase vorn. Zum Glück hat Mani genügend Kaffee dabei.
Endlich oben auf dem Chäppeliberg angekommen, stellen einige fest, dass ihre Schneeschuhe offenbar Standschäden aufweisen – drei Riemen geben den Geist
auf, ein Schuh lässt sich schlicht nicht befestigen. Andere wiederum verlieren gefühlt die halben Skistöcke. Doch schnell wird getauscht, improvisiert und herzlich gelacht – wir sind schliesslich RVB. Das Stapfen kann also vielversprechend beginnen.
Das Panorama lässt Wartezeit und Improvisationen rasch vergessen. Eine imposante Bergwelt öffnete sich vor uns. Der Weg führt zunächst sanft Richtung Spilauersee. Die Stille der Ebene wird nur vom Knirschen des Schnees und vereinzelten Stimmen durchbrochen (wir sind nicht die einzigen). In den Steilhängen kommen wir dann voll auf unsere Kosten: Der Puls steigt, der Schweiss fliesst – was auch den frühlingshaften Temperaturen zu verdanken ist. Gemeinsam mit anderen Bergbegeisterten ziehen wir unsere Spur bis zum Gipfel und werden mit einer atemberaubenden 360°-Aussicht belohnt. Zeit zum Gratulieren – und natürlich für einen wohlverdienten Gipfelschnaps.
Bergab nehmen Tempo und Übermut zu, ebenso die leise Kritik an der Bequemlichkeit mancher Schneeschuhe – besonders, wenn es zwei Linke sind… Umso grösser ist die Freude, als wir nach gut vier Stunden die Lidernenhütte SAC erreichen. Kalte Getränke warten auf uns – und ein heiterer Rückblick auf einen Wandertag mit Charakter.
Fazit: Der etwas harte Schnee und die Rushhour am Bähnli wurden mehr als wettgemacht durch Sonne, grandiose Bergkulisse, sportliche Würze und ganz viel Spass am gemeinsamen Erlebnis. Und wer weiss: vielleicht erlebt der Event im nächsten Jahr eine Neuauflage…
Bericht: Barbara Haas
By Silvia • Allgemein 0