3TÄGIGE S’PÄSSETOUR

Mit dem Rennrad vom 12. – 14. September 2025 durch malerische Landschaften und unvergessliche Erlebnisse, Region französischer Jura.

29 2025_09_12 Pässetour (7)

In den frühen Freitagmorgen Stunden bestiegen wird den Tschannen Car, der uns samt Ausrüstung und guter Laune sicher nach Champagne VD brachte, wo unsere dreitägige Rennradtour startete. Der erste Anstieg auf den Col de l’Aiguillon wurde mit vereinter Kraft bewältigt. Führte die Tour durch Hügellandschaften, vorbei und durch eindrucksstarke Tannenwälder und durch kleine, charaktervolle Dörfer, die vom Charme der Region zeugen, bis zu unserem ersten Ziel im Hotel le Lac im idyllisch gelegenen Malbuisson in Frankreich. Das Dorf wirkt wie aus der Zeit gefallen – hier ticken die Uhren langsamer, und man spürte die Ruhe, die sich über die Landschaft legt. Bei gutem Essen und vielen gemeinsamen Lachern liessen wir den Tag ausklingen.

29 2025_09_12 Pässetour (5)

Am zweiten Tag, die Herausforderung bleibt, Höhenmeter und Kilometer summieren sich, Schweisstropfen rollen, aber das Gefühl von Freiheit und Teamgeist ist der schönste Lohn. Immer wieder bieten sich neue atemberaubende Ausblicke, besonders erwähnenswert führte uns die heutige Tour zum Ursprung, wo der Fluss Doubs entspringt, im nördlichen Dreieck von des Haut-Doubs. Der Doubs ist ein französisch-schweizerischer Fluss, der grösste Nebenfluss der Saône, zudem überquerten wir doch immer wieder die französische Grenze, vorbei an verlassenen und unbewachten Zollhäusern. Unsere zweite Etappe endete mitten im Regionalen Naturpark Haut-Jura, im Hotel de l’Abbaye an aussergewöhnlicher, malerischer Lage direkt am See.

Auch hier wurden wir herzlich aufgenommen und verwöhnt mit einem feinem Mehrgangmenü, dazu durfte ein feiner Tropfen nicht fehlen. Die Gespräche drehten sich um die schönsten Streckenabschnitte, welche auch durch das Naturschutzgebiet führte, sowie mit der beeindruckenden Landschaft – über kleine Lapsus wurde gelacht, denn gerade diese kleinen Missgeschicke brachte Leichtigkeit, bei fordernden langen Anstiegen mit dem Rennrad.

29 2025_09_12 Pässetour (3)
29 2025_09_12 Pässetour (4)

Der dritte Tag, nach einem reichhaltigen Morgenbuffet und schon etwas müden Beinen von den letzten zwei Tagen, konnte uns nichts davon abhalten mit den Rennrädern loszurollen. Das Abendteuer am letzten Tag ruft. Anspruchsvolle Anstiege die sich durch die Landschaft schlängelt. Jeder Höhenmeter verlangte volle Konzentration und Ausdauer, während die Beine schwerer wurden. Führte die Tour durch St. Claude Stadt in Frankreich Richtung Schweiz bis nach Le Pont. Doch das Ziel ist jede Mühe wert: jeweils oben angekommen, neben traumhaften Aussichten, weitere Highlights: auf seidenweichem Asphalt gleitet das Rennrad nahezu lautlos talwärts, Geschwindigkeit, Eleganz und das Spiel mit den Kurven und der Fahrtwind zauberte ein Lächeln ins Gesicht.

Ein besonderer Dank gebührt unseren zwei Vereinsmitgliedern Andreas und Kurt. Mit viel Herzblut und Engagement haben sie die unvergesslichen Tagestouren und stielvollen Unterkünfte organisiert, inklusiv Verpfle-
gung während den Touren. Nicht zu vergessen auch ein grosses Dankeschön an unseren Carchauffeur Jerry vom Tschannen

29 2025_09_12 Pässetour (1)

AG. Begleitete er uns während des gesamten Weekends mit grossem Einsatz. Ob es um das Be- und Entladen von Gepäck oder Räder ging oder sonstige spontane Hilfestellung unterwegs. War er ein verlässlicher Partner im Hintergrund.

Nach drei intensiven Tagen kehrten wir müde, aber glücklich und reich an Erinnerungen zurück nach Zofingen. Im Gepäck nicht nur zahllose Kilometer und Höhenmeter, sondern auch geteilte Erlebnisse und etwas Besonderes erlebt zu haben. Unsere Reise geprägt von Natur, Teamgeist, sportlichen Erlebnissen, Genuss und viel Freude.