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13. bis 16. März 2010: Eine kleinere Gruppe RVB'ler entflohen den misslichen Wetterbedingungen Die winterlichen Wetterverhältnisse in unserer Region waren für sechs RVB Mitglieder nun doch "too much". Sie entflohen in den näheren Süden, genauer gesagt nach Paradiso bei Lugano. An letzten Samstag, dem 13. März war es soweit. Man packte seine sieben Sachen, verlud die frisch geputzten Rennräder in die Autos und fuhr ab in den Süden. Nach einem Kaffehalt erreichte man 3 Stunden später das Hotel Victoria au Lac, in Paradiso-Lugano. Dies wird für die nächsten 4 Tage unser Domizil sein. Wir konnten sofort unsere Zimmer beziehen und um 11 Uhr waren wir bereits bei Sonnenschein und wolkenlosem Himmel auf unsern Räder unterwegs. Zum Angewöhnen und lockerem Einrollen, führte uns die erste Tour dem Ufer des Lago di Lugano entlang. War das ein gutes Gefühl - bei fast frühlingshaften Bedingungen auf dem Rennrad unterwegs - das war Balsam für die Seele. Nach rund 80km erreichten wir wieder das Hotel, wo wir im gegenüber liegenden Pub einen wohl verdienten Gerstensaft genossen. Am nächsten Tag zeigte sich das Wetter wieder von der besten Seite und die Temperaturen kletterten von Tag zu Tag höher. Am zweiten Tag führte uns die Route über Agno - Ponte Tresa nach Luino. Dort genossen wir einen richtigen italienischen Cappuchino. Weiter fuhren wir dem Lago Maggiore entlang nach Magadino. Darauf folgte der Aufstieg zum Monte Ceneri und von da an ging es in rasanter Abfahrt runter in Richtung Lugano. Heute zeigte der Zähler über 100km an. Der Wetterbericht für die folgenden Tage meldete immer wärmer. So entschlossen wir uns die dritte Tour in Richtung Lago di Como zu starten und erreichten nach rund 30km das Ufer des See. Bevor es in die Berge ging, genossen wir nochmal einen feine Kaffee bei toller Sicht über das glänzende Wasser. Als wir Argegno erreichten, führte uns eine sehr angenehme Steigung hoch in das Gebiet von Casasco d'Intelvi. Nach einem kurzen Spagettihalt fuhren wir weiter zum Schweizer Zoll. Was danach folgte geht unter das Motto: "Wie vernichte ich am schnellsten sehr viele Höhenmeter....". Einige von Euch kennen die 18% Steigung hinunter nach Marrogia. Über den Seedam ging's zurück nach Lugano. Zufrieden mit etwas müden Beinen trafen wir uns im Pub wieder. Heini und Sämi reisten heute bereits wieder nach Hause. Roger, Thom, Reto und Fidi konnten noch einen Tag in der Wärme geniessen. Nachdem wir am nächsten Morgen unsere sieben Sachen wieder zusammengepackt und die Rechnung beglichen hatten, schwangen wir uns zum letzten mal auf unsere "Räder" und genossen die letzte Tour. Da wir bereits am früheren Nachmittag die Rückreise antreten mussten, fiel die letzte Tour nicht mehr allzu lange aus. Bevor wir uns jedoch auf den Heimweg machten, genossen wir auf der Terrasse des Resturants, im T-Shirt, noch eine Pizza. Nun war es auch für uns Zeit, den Heimweg unter die Räder zunehmen und in Richtung Norden zu fahren. Was bleibt sind: - die ersten 330 Kilometer auf dem Rennrad sind abgespult.
- Es konnte sehr viel Sonne getankt werden.
- Es gibt einem ein gutes Gefühl
- "was me het, das het meh..."
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Fidi, 16. März 2010
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