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Ironbike Brittnau


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Rad-Nachmittagstour    -   mit Forza Paul Siegrist und Viva Walter Gilbert/Hans Betschart    -   Sa. 11. September 2010    -    Besammlung: 13:00 Schulhaus Brittnau

Archiv 2009
... weiss-rot-weiss bedeutet...?

12. September 2009: MTB-Tagestour ins schöne Berneroberland

Da sich die SBB nicht sehr kooperativ zeigte, stellten wir kurzfristig auf die Reise mit dem Auto um. So trafen sich 13 RVB'ler morgens um 7 Uhr beim Schulhaus Brittnau. Nach dem verladen der Bikes ging die Fahrt in Richtung Berneroberland. In Spiez war die Autoreise beendet und wir schwangen uns auf die Bikes.

Von Spiez aus führte uns der Fahrwart und "Bergführer" Dän etwas oberhalb des Thunersee via Krattigen hoch nach Aeschi. Dort führte die Strasse nach Aeschried - Schiltmatti in das Suldertal. Hinten im Tal angekommen, legten wir eine kurze Rast im Gasthof Suld ein. Nach dieser kleinen Stärkung fuhren wir weiter über den Panoramaweg - oder war es der Schulweg- in Richtung Kiental. In diesem Abschnitt kam der Biker zwischenzeitlich voll auf seine Kosten. Neben Abfahrten auf Singeltrails folgten auch sehr steile und knifflige Aufstiege.  

Der Ort Kiental wurde schnell durchfahren, ohne Apéro und Naschen. Der Kiene entlang folgte ein schöner Aufstieg nach Aris, worauf die Abfahrt nach Frutigen folgte. Pünktlich zur Mittagszeit erreichten wir das Dorf, worauf wir uns bei feiner Pasta für den Rückweg stärkten. Was danach noch folgte, ahnte niemand, nicht einmal der Tourenleiter.....

Frisch gestärkt und gut gelaunt ging die Tour weiter am Fuss des Niesen entlang. Dies änderte sich jedoch innerhalb der nächsten Kilometer schlagartig. Bis auf die Höhe des Flugplatzes verlief die Strecke noch auf fahrbarem Gelände. Kurz darauf änderte sich dies jedoch sehr abrupt. Die Wege waren nicht mehr fahrbar und die "Pfade" waren weiss-rot-weiss markiert. Beim ersten Aufstieg ging's auf einem Bergwanderweg 120 Höhenmeter hinauf. Oben angekommen folgte eine kurze Abfahrt auf einer Strasse.

Was nun folgte war jedoch die Krönung des Tages .... 
Überquerung eines Bachbettes, gefolgt von einem Aufstieg auf einem weiss-rot-weiss markierten schmalen Pfad, von 840 m.ü.M auf 1060 m.ü.M hinauf.
Wohl verstanden, in Bikeschuhen und das Bike schiebend! Ist das nicht mal was anderes...?
Oben angekommen waren wir auf einer Teerstrasse, welcher wir folgten. Nachdem wir die Niesenbahn querten, folgte die Abzweigung hinunter ins Tal. Auf dem Wegweiser stand "Steiler Weg". Zuerst war’s noch lustig, danach war es jedoch so steil, dass wir zu Fuss den Abstieg in Angriff nahmen, super..l.

Unten im Tal angekommen ging’s zurück nach Spiez. Am Ziel trafen wir "RVB like" ein, das heisst, aufgeteilt in diversen kleinen Gruppen.
Viel Lob konnte Dän the Tourguide nicht ernten, hatte er doch mit dem Nachmittag, das Lob für den schönen und interessanten Morgenteil zunichte gemacht. 

Was bleibt ist:

  • Kartenlesen ist nicht für jedermann
  • Wenn es heisst "Pfad / Bergwanderweg" ist es nicht für Biker
  • weiss-rot-weiss markierte Wege sind Bergwanderwege
  • Geht's steil hoch, muss es irgendwann auch wieder runter
Fiedler

Neben den Fotos, hier ein Video mit bewegten Impressionen

Video MTB-Tour Berneroberland go>>

(Format Windows Media Player .wmv) 


 
….wer sucht, der findet…..!!

5. September 2009: Bike-OL, ein Novum im RVB Cup 

Beim 4. Cup Rennen dieser Saison überraschte uns Organisator Thomas Humbel mit einer interessanten Neuigkeit „Bike-OL“. Dass dies nicht einfach ist, mussten einige der Teilnehmer bitter erfahren.

Bevor der Wettkampf startete, führte Thom die Startenden in das Metier der OL-Karte ein. Somit sollten auch die Laien eine kleine Ahnung bekommen, was all die Zeichen und Striche auf dem Stück Papier bedeuten. Da die Karte des Chilchberg in Nord und Süd unterteilt ist, musste man nach Rennhälfte bei Start und Ziel die Karte wechseln. Insgesamt waren 17 Posten anzufahren. Die Reihenfolge wie man diese anfahren wollte, überliess er jedem Einzelnen. So war nebst dem Auffinden der Posten, auch noch die optimale Reihenfolge gefragt.

Diesmal war nicht nur der schnellste Biker gefragt, sondern derjenige welcher, die beste Mischung aus Tempo, richtige Routenwahl und Tempodosierung im Postenraum fand.

Im Ziel war ein jeder zufrieden und stolz über sein Geleistetes.

Ein grosses Dankeschön gebührt dem Organisator Thomas Humbel für seine grosse Arbeit. Vielen Dank für den tollen Anlass.      

Fazit:

  • Karten lesen muss gelernt sein
  • nicht immer ist der kürzeste Weg der schnellste
  • das Auffinden eines Posten kann grosse Glücksgefühle auslösen 

Fiedler

Rang

Name

Zeit

Posten 

1.

Stefan Zinniker

1h23'

ok 

2.

Roger Baumann

1h26'

ok 

3.

Wale Schwizer

1h33'

ok 

4.

Paul Siegrist

1h32'

plus 5min.1 Po nicht

5.

Sämi Heuberger

2h 01'

ok 

6.

Köbi Baumann

2h 05'

ok 

Gast

Dave Hügli

2h 20'

ok 

7.

Joe Meier

2h 25'

plus 30min.6 Po nicht

7.

Marcel Noirjean

1h 52'

plus 50min10 Po nicht

 
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